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Seemannsheim am Krayenkamp in Hamburg 1970 - 1997

  Seemannsheim Krayenkamp

 

Das Seemannsheim steht in der Straße Krayenkamp im Schatten des großen Hamburger „Michel“ inmitten der City, tausend Schritte von St. Pauli entfernt.

 

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Himmelslotse Ruszkowski

Der Webmaster   leitete das Seemannsheim am Krayenkamp 27 Jahre lang von 1970 bis 1997

 Die Seemannsmission in  Hamburg  wurde 1891 von     

   

Pastor Jungclaußen gegründet.

history Hamburg - History Hamburg - History DSM Hamburg R.V . -  History DSM Hamburg R.V.  -  History Hamburg      

Als  Himmelslotse Ruszkowski  das Seemannsheim 1970 übernahm, wurde gerade die City-S-Bahn gebaut

Die Straße Krayenkamp war Großbaustelle

 

Ein Journalist des Verlages Gruner & Jahr formuliert 1991 unter der Überschrift

 

„Heimatlos - Seemannslos“

„Hier sammelt sich Strandgut einer Seefahrt, die zumeist alles andere als christlich ist. Im „Haus Krayenkamp“ finden die Männer ohne Schiff für kurz oder lang eine Heimat auf Zeit. - Wo er zuhause sei? Felipe zuckt flüchtig mit den Schultern. „Por todo el mundo“, überall, murmelt der bärbeißige Mann mit leerem Blick. Doch dann huscht ein Lächeln über das wettergegerbte Gesicht, als freue er sich über seinen Einfall: „Y tambien en la casa Krayenkamp.“ Haus Krayenkamp, das ist ein rotes, vierstöckiges Backsteingebäude gleich hinterm Michel und zweite Heimat für mehr als 2000 Seeleute im Jahr: Hier unterhält die Deutsche Seemannsmission das größte Seemannsheim der Bundesrepublik. - „Deckshände“ und „Maschinenkulis“ aus 60 Ländern kommen hier unter, wenn sie zwischen zwei Schiffen ein Quartier suchen oder auf den Flug in ihre Heimat warten. Aber eben nicht nur die. „Wir sind eine Auffangstation“, sagt Heimleiter Jürgen Ruszkowski, 54. Auffangstation für Männer, die gerade kein Schiff und keine Heuer haben; die „Fußkranken“, die bei der großen Fahrt auf der Strecke geblieben sind. Denn heute kann einen Seemann so einiges erschüttern: Die Rationalisierung, ob an Bord oder an der Pier, und die Konkurrenz von den „Lappen“, den Billigflaggen, machen den Arbeitsplatz auf hoher See immer unsicherer. „Die Leute“, weiß Ruszkowski zu erzählen, „die vor 20 Jahren noch mit dem Lasso am Baumwall eingefangen wurden, nur damit ein Seefahrtbuch mehr da war, die halten sich heute kaum noch an Bord.“ - Der Mann weiß, wovon er spricht. Seit 21 Jahren leitet der Diakon und Sozialpädagoge „sein“ Haus: „Das bedeutet einen 24-Stunden-Job, sieben Tage in der Woche.“ Wen wundert's - bei 50.000 Übernachtungen im Jahr. Doch nicht allein die Qualitäten eines Hotelmanagers muss Hausvater Ruszkowski Tag für Tag beweisen. Wichtiger ist, dass er für die Probleme der Männer, die an Land zu stranden drohen, ein offenes Ohr hat. „Das geht los bei der Hilfe für den letzten Lohnsteuerjahresausgleich bis hin zur Vermittlung einer Fahrt ins Trockendock“ - wie die Entziehungskur für Alkoholkranke unter Betroffenen heißt. - Es kann aber auch bedeuten, dass Ruszkowski nachts raus muss, weil einer der Fahrensmänner zu rauhbeinig wird und das Mobiliar durch die geschlossene Scheibe geht. „Das ist dann“, berichtet Ruszkowski, „nicht immer ganz einfach.“ Schließlich sei er für beides verantwortlich: für die Seelsorge und die Ruhe im Haus. Doch in solchem Zwiespalt steht der Heimleiter nicht allzu oft. „Die meisten Gäste wollen einfach nur ein Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit.“ - Seine Ruhe, die will auch Felipe haben. Er wartet auf ein Schiff, bei dem er wieder anmustern kann. Am besten eins mit Kurs auf Cadiz. Da kommt er her.“

        In der Eingangshalle mit der Pförtnerloge traf man sich an der "Lügenbank" zum Seemannsgarn  

 

Auf der "Lügenbank"

In den 1970-80er Jahren war der Andrang sehr strakt - ohne Voranmeldung war kein Bett zu bekommen

täglich trafen Telegramme und Luftpostbriefe mit Reservierungsbitten ein

Der Speisesaal - Essenausgabe

Wirtschaftsleiterin Marlene Dernedde

Am Billardtisch

Tischtennis

Beim Schachspiel

Preisskat

 

Seemannskammer

 

An Bord nicht benötigtes Gepäck bleibt im Kofferkeller des Seemannsheims

 

 

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Darum fordern wir die Seeleute immer wieder auf, ihr Geld im Büro in Verwahrung zu geben.  So führen wir den Betrieb einer Miniatursparkasse mit durchschnittlich 100.000 DM Einlagen und sicherlich 34 Millionen Umsatz an hinterlegten Geldern in den 27 Jahren meines Wirkens im Seemannsheim.

Vor Diebstahl ist im Hause nichts sicher.  Immer wieder werden Gäste in ihrem Zimmer bestohlen.  Wenn sie Geld oder Wertsachen unverschlossen im Zimmer herumliegen lassen, kann ich ihnen den Vorwurf des Leichtsinns nicht ersparen.  Aber auch aus verschlossenen Spinden werden mehr oder weniger wertvolle Sachen und oftmals große Geldbeträge entwendet.  Etliche Seeleute sind auch selber so leichtsinnig, Tausende Mark auf St. Pauli innerhalb kürzester Zeit zu „verballern“ und stehen dann oft mittellos da. 

 Zur Sicherheit gibt man seine Heuer in Verwahrung, bevor man in Richtung St. Pauli geht

 

Es war mir immer ein Anliegen, den Seeleuten besonders am Weihnachts-Heiligabend ein warmes Zuhause und Geborgenheit zu vermitteln.  Schon im frühen Herbst überlegte ich mit dem Kollegen Karl-Heinz Hansen oder später mit Jan Borowski, womit wir die Weihnachtspäckchen ausstatten könnten und bestellten Socken, Handtücher, Taschenkalender, Kugelschreiber, Wecker, Taschenmesser, Nähetuis, Schokolade oder was sonst für das Päckchen in Frage kam.  Anfang Dezember kam das Damencomité zum Packen.  Am Heiligabend hielten wir unsere private Weihnachtsfeier in der Familie meistens schon am Nachmittag, da ich spätestens ab 17 Uhr bis in den späten Abend hinein voll engagiert war.  In den ersten Jahren waren meine Frau und die Kinder mit an der Seemannsweihnachtsfeier beteiligt.  Die Töchter spielten Blockflöte oder sagten Gedichte auf und halfen bei der Verteilung der Päckchen.  Meistens begann ich die Feier gegen 18 Uhr mit einer Christvesper in der Kapelle des Seemannsheimes, die in der Regel brechend voll ward.  Anschließend aßen wir gemeinsam mit den Seeleuten, in den 70er Jahren zunächst noch den obligatorischen Kartoffelsalat mit heißen Würstchen.  Dazu gab es Freibier.  Später ließ ich vom Küchenpersonal auf dem Billardtisch ein kaltes Büfett vorbereiten und bis zum Abend mit Plastikfolie abdecken und schickte die Küchenfrauen mittags nach Hause.  Den heißen Kaffee bereitete ich mit Hilfe von Seeleuten selber.  Während des gemeinsamen Festessens hörten wir meistens die Grußsendung für Seeleute des Norddeutschen Rundfunks.  Das kam bei den Seeleuten sehr gut an.  Verlesen von Kartengrüßen aus aller Welt,  gemeinsames Singen der rauen Männerstimmen, das Musizieren der Töchter, Vorlesen einer weihnachtlichen Kurzgeschichte und ein Quiz gehörten zum Heiligabendprogramm und verbreiten eine warme Atmosphäre, in der den härtesten Männern weich ums Herz wurde.  Etliche, die solche Weihnachtsfeiern bei uns im Seemannsheim miterlebt hatten, riefen mich in späteren Jahren am Heiligen Abend von weit her an und übermittelten Grüße oder kamen zusammen mit ihren Bräuten, um mit uns zu fe-ern.  Einmal reiste ein Ex-Seemann mit seiner Freundin zu Weihnachten extra aus dem Rheinland an, um ihr zu zeigen, „wie schön es Weihnachten im Seemannsheim ist“.  

Am 24. Dezember bei der Weihnachtsfeier

 

 

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Dann bauten wir im Hof eine neue Kappelle und gewannen dadurch mehr Raum im Hause.

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Die Kapelle des Seemannsheims im Hof

 

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Wir unternahmen Ausflüge mit Seeleuten

 Tagesausflug mit Seeleuten in die Heide

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Ausflug in multikultureller Gesellschaft an die Nordsee

1970 wurden laut Statistik der Seeberufsgenossenschaft auf westdeutschen Schiffen 56.441 Seeleute beschäftigt

 

Dann brachten Ölkrise, Containerisierung, Dollarverfall und Werften­-Subventionierungswettstreit und die damit verbundene Ausflaggung verheerende Einbrüche, so daß die Zahl der westdeutschen Seeleute ab 1972 erheblich schrumpfte und bis zum Jahre 1988 auf 14.000 absank.  Es wurde Tausende deutsche Seeleute freigesetzt. Die Mannschaften wurden in Billglohnländern rekrutiert.  Mit Hilfe des Zweitregisters wurde versucht, die Restflotte zu erhalten. 

 

1999 waren es noch 9.279 deutsche Seeelute

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Geschichte der Deutschen Seemannsmission: Band 75 in der maritimen gelben Buchreihe bei Juergen Ruszkowsk(maritime gelbe Buchreihe)

ISBN 978-1534804104

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Aus der Geschichte der Deutschen Seemannsmission

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